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Unsere Haustiere.... :)

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indianerin
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Post #211 geschrieben am 16.11.2017 - 18:11

Vögel, die in Einzelhaltung sind und dann keinen Freiflug bekommen, können natürllch vom Zucker eine Fettleber bekommen und übergewichtig werden.
Das ist sicher bei deinen, Teetussi, nicht der Fall. :)


Qualle
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Post #212 geschrieben am 16.11.2017 - 18:15

Einzelhaltung und kein Freiflug? Das ist ja Folter, da macht die Fettleber dann auch nichts mehr aus.

indianerin
(bei 54 Stimmen)
Beiträge: 9638

Post #213 geschrieben am 16.11.2017 - 18:18

Ja, leider gibt es noch immer Menschen, die noch nicht begriffen haben, dass Vögel im Schwarm gehalten werden sollten. :(
Wenn dann wenigstens einen Kumpel dabei ist und Freiflug man hat.....

teetussi
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Post #214 geschrieben am 17.11.2017 - 06:55

Moin,

ich will hier ja keine Fachvorträge halten - auch wenn das vielleicht mal sinnvoll wäre zum besseren Verständnis. ;)

Qualle hat völlig Recht mit ihrem Einwand, dass gerade kleine Vögel wie ihre Zwerge und meine Wellensittiche Unmengen von Energie brauchen, um ihren ganz normalen Tag zu überstehen! Mit dem Rationieren von Futter und Zählen von Kalorien kann man diese kleinen Vögel leider ganz schnell UMBRINGEN! Das ist mein voller Ernst! :(

Man hat mir schon angeblich "zu dicke" Vögel in Pflege gegeben und wenn sie bei mir das große Angebot an frei zugänglichen Futter gesehen haben, wurde aus den Stubenhockern schnell ein sehr agiler Vogel, der sich auf jedes Futter stürzte und fraß, bis er buchstäblich nicht mehr konnte! Diesen Luxus konnte der arme Vogel am Anfang kaum begreifen. Endlich genug Futter! Meist hat sich dieses "maßlose Fressen" in den nächsten Tagen entspannt und der Vogel wurde auch schnell sehr agil, hat sich viel mehr bewegt als früher. Und damit auch total verändert. Wenn der Besitzer seinen Vogel wieder abgeholt hat, hat er buchstäblich ein ganz neues Tier bekommen und sehr gestaunt! Und das Missverständnis, dass sein Vogel zu dick war, habe ich jedes Mal aufgeklärt und auch mit Fotos beweisen können! Vorher - nachher lässt sich so gut darstellen! :)

Leider weiß heutzutage kaum Jemand, was gerade Wellensittiche alles fressen dürfen und auch sollten. Vor allem sollen sie täglich viel frisches Gemüse und auch Obst essen, um genug Energie für den Stoffwechsel zu bekommen. Energie wird nicht aus normaler Kost gewonnen, sondern aus Fett und Zucker! Das will ja Niemand hören. :)

teetussi
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Post #215 geschrieben am 17.11.2017 - 07:06

Übrigens - je mehr Bewegung ein Vogel hat, umso mehr Energiefutter braucht er auch! Selbst der Stubenhocker verbrennt Kalorien durch jede einzelne Bewegung! Bekommt er zu wenig Futter (und 1 TL am Tag ist in jedem Fall zu wenig!), wird er sich auch kaum bewegen! Dann sitzt er aufgeplustert im Käfig, um sich warm zu halten und sieht dick aus, ist aber eigentlich schon viel zu dünn! Das klassisches Missverständnis. :)

Wenn dieser arme Kerl sich mehr bewegen soll, braucht er mehr und nicht weniger Futter! Und eine Fettleber habe ich in meinem ganzen Leben noch nie bei einem Wellensittich gesehen! Solche Horrorbilder werden ja gerne mal als "abschreckendes Beispiel" ins Netz gestellt von "Gesundheitsaposteln", die das Futter für Wellis noch karger gestalten wollen als es eh meist der Fall ist.

Ja, viele Vögel bekommen mittlerweile auch die "Zivilisationskrankheiten" die andere Tiere wie Hunde oder Katzen auch kriegen z. B. Geschwüre, Diabetes oder andere "menschliche" Krankheiten. Meist leben die Wellensittiche nicht lange genug, um wirklich große gesundheitliche Probleme entwickeln zu können. Da haben sie es besser als Hund & Katze. :)

Mag sein, dass es Menschen gibt, die ihre Wellis mästen aber der Käfig muss schon sehr klein sein, damit sich der Vogel so gar nicht bewegen kann und er muss krank sein, um den ganzen Tag fressen zu können. Denn auch Vögel fressen nicht mehr als ihr Magen fassen kann! Sie sind da ganz anders als Hunde oder Katzen, die ja beide von Raubtieren abstammen und somit keine natürlich Futterbremse haben. Beide Tierarten fressen tatsächlich mehr als gut für sie ist und verfetten deshalb auch schnell. In der Natur fressen Hund und Katze nur dann viel, wenn sie Beute geschlagen haben. Sie müssen aber auch viele Tage hungrig durchs Leben gehen, wenn sie keine Beute schlagen können. Es liegt in ihrer Natur, sich den Bauch so voll wie möglich zu schlagen, um diese Hungerphasen besser zu überstehen! Und dieses "Überfressen" ist beiden Tieren auch nicht abzugewöhnen! Das ist das Problem mit Instainkthandlungen. Bei Raubtieren bekommt man es einfach nicht raus.

Wellensittiche zählen nicht zu den Raubtieren. Auch wenn sie in freier Natur ebenfalls Futter suchen müssen und dabei größere Strecken fliegen - meist ist das Futerangebot für Vögel doch eher reichhaltig und sie finden immer was. Manchmal ist es karge Kost aber hungern müssen sie eigentlich nie. Ganz anders als Raubtiere also! :)

Wuffi40
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Post #216 geschrieben am 04.12.2017 - 09:32

Gestern Abend um 20.00 Uhr ,wir saßen in der Straßenbahn auf dem Heimweg stieg ein Kerl ein der hatte einen Nymphensittich in der Hand dem er liebevoll den Rücken kraulte,es war Saukalt und Nass und der fährt mit seinem Vogel spazieren?? :O

indianerin
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Post #217 geschrieben am 05.12.2017 - 14:32

Boah, einfach so in der Hand ein Nymphi? :O

Nicht nur, das es kalt ist, es ist ja auch viel Stress für einen Vogel in einer ungewohnten Umgebung.
Unglaublich!

Der Arme.....:(

teetussi
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Post #218 geschrieben am 07.12.2017 - 13:20

Vielleicht hat er den Vogel gefunden und hat ihn zum Tierheim oder so gefahren? Man hat ja nicht ständig Schachteln oder Käfige dabei, um den Vogel "artgerecht" zu transportieren. :)

Aber es gibt Leute, die haben ihre Einzelvögel so auf sich selbst geprägt, dass diese auch ohne Käfig bei ihnen bleiben und durch die Gegend getragen werden können. Habe ich oft bei Papageien oder Großsittichen gesehen.

Ja, viele Vögel werden heute immer noch alleine gehalten, auch Papageien, die sich dann rupfen und an Einsamkeit sterben. Nicht nur Wellensittiche sind Schwarmvögel! :(

Um auf das Futter zurückzukommen: Manche Menschen interessieren sich nicht groß für die Tiere, die sie halten. Sie fragen nicht einmal Experten, was das Tier braucht. Der eine schüttet den Käfig voller Körner und wundert sich, wenn sich der Vogel überfrisst und an Überfettung stirbt, der andere zählt die Körner buchstäblich ab und der Vogel verhungert. Es gibt immer alle Extreme. :(

Einen Hund praktisch "zu Tode zu stopfen" ist auch gang und gäbe und gerade bei Schoßhündchen sieht man es oft. Die werden durch die Gegend geschleppt, laufen kaum 2 Schritte alleine und buchstäblich gemästet. Und wehe Jemand sagt, der Hund wäre zu fett. Das ist garantiert ein Tierhasser! Was man den Tieren damit antut, will man auch nicht wahrhaben. Da machen diese Leute keine großen Unterschiede zwischen Tierarten - wir sind uns alle einige: Zu viel von etwas und zu wenig von etwas ist immer schädlich. Aber nicht nur für Tiere, auch für Menschen! :)

indianerin
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Post #219 geschrieben am 07.12.2017 - 15:04

Ja, da hast du Recht, Teetussi!
Von Verhungern bis Mästen ist alles drin....leider. :(

Ebenso immer die Ermahnungen die Wildvögel doch nicht zu füttern!
Angelblich finden die ja sooo viel draußen :O

Nein, finden sie eben nicht und die Tauben schon gar nicht, weil die vom Menschen immer gefuttert worden sind und nicht wissen, wie man Futter sucht.
Dabei sind die heutigen Tauben Abkömmlinge von entflogenen Zuchttauben.
Die machen auch nicht mehr Dreck als andere Wildvögel und ich habe noch nie von Krankheiten gehört, die durch die Stadttauben auf Menschen übergegangen sind.

Bei mir dürfen alle auf dem Balkon kommen und futtern. :)

teetussi
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Post #220 geschrieben am 09.12.2017 - 14:38

Du hast eine recht einfache Meinung zum Thema Füttern, Indianerin. Das spreche ich Dir auch nicht ab. Du sagst "Ja" ohne Wenn und Aber. Aber Du überlegst hier manchmal zu wenig und wehrst Dich gegen Klischees, ich habe den Eindruck, dass Du öfter nicht genau Bescheid weißt, was Du eigentlich ablehnst. Das regt dann zum Widerspruch an. :)

Und es gibt Menschen, die andere Erfahrungen gemacht haben. Und ja, ich habe es selbst schon erlebt, dass Tauben in Großstädten Krankheiten übertragen. Das wurde wissenschaftlich bestätigt. Durch den Kot auf meinem Balkon, den ich ständig wegmachen musste, habe ich mir eine Lungenentzündung eingefangen! Kein Zweifel möglich. Ist schon ein paar Jahre her. Das widerlegt Deine These, dass Tauben keine Krankheiten übertragen auf Menschen! Sorry. Ich weiß es besser durch eigene Erfahrung.

Man nennt Tauben nicht ohne Grund "Ratten der Lüfte" und es ist kein Beleidigung für die Tauben. Ratten und Tauben gehen auf der Futtersuche auch an Stellen, wo sie Keime usw. aufnehmen können. Durch den Kot werden diese Keime dann übertragen und können schwere Krankheiten verursachen. Und beide Tierarten leben von dem, was Menschen entsorgen! Das ist die große Gefahr dabei. Nicht alles, was sie fressen, ist gut für sie - und das was hinten rauskommt, erst recht nicht. Deshalb vergleicht man Ratten und Tauben miteinander. Das ist nicht böse oder als Beleidigung gemeint, sondern hat mit ihrem Lebensraum zu tun, den sie sehr an den des Menschen angepasst haben. Beide Tierarten finden dadurch immer was zum Fressen und müssen nicht gefüttert werden!

Singvögel soll man ganzjährig füttern in Großstädten, sogar im Sommer. Denn hier finden gerade die Körnerfresser nicht genug Futter. Die insektenfresser finden sogar im Winter noch genug Nahrung. Man muss hier klar unterscheiden, was die Vögel fressen und was sie finden können in der Zivilisation.

Aber auch da gibt es hundert verschiedene Meinungen. Und wer Vögel füttern will, soll es tun. Jeder wie er mag. :)

(Post editiert am 09.12.2017 - 14:41)

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